Klein-Tobis Tatsachen
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Gescheitert? Verlernt? Geschlagen!

An welcher Stelle, zu welchem Zeitpunkt begann mein Leben in die falsche Richtung zu laufen? Nach der 10. Klasse? Nach meiner Ausbildung?
Ich m?chte meinen Gedanken und Gef?hlen heute morgen, zwischen einer kalten Dusche und der Gewissheit, auch heute wieder zur Arbeit antreten zu m?ssen, mehr denn je Ausdruck verleihen.

Habe ich es verlernt zu arbeiten? Heute ist mein dritter Arbeitstag nach ?ber 14 Monaten auf der Suche nach einem neuen Job. Mein dritter Arbeitstag als Fachberater in einem Elektro-Fachmarkt. Genau das, was ich gelernt habe. Oder?

Warum habe ich dann diese Schwierigkeiten? Warum knarzt mein Knie, warum schmerzen meine F??e? Warum habe ich auch diesmal das Gef?hl, dass meine Vorgesetzten nicht mit offenen Karten spielen? Bin ich zu empfindlich? Bin ich zu ungeduldig? Oder habe ich in 14 Monaten das Arbeiten so g?nzlich verlernt?

War es im April wirklich das miese Betriebsklima, der cholerische Chef und die unzumutbaren Konditionen, die mich dazu bewegten, nach einer Woche hinzuschmei?en? Oder konnte ich einfach nicht mehr arbeiten? Konnte ich es ?berhaupt schon einmal? Ja ... drei Jahre Ausbildung ... genau derselbe Job ... genau diesselben Aufgaben .... aber irgendwie scheinbar doch v?llig anders. Denn da ging es. Da machte es sogar Spa?! Und heute? Heute habe ich das Gef?hl, mich t?glich ein kleines St?ck mehr kaputt zu machen.

Zu welchem Zeitpunkt begann mein Leben in die falsche Richtung zu laufen? Vielleicht doch als ich mich f?r diesen Beruf und diese Ausbildung entschieden habe? Wie lange halte ich noch durch? Wie lange kann ich noch, will ich noch?

Dieses Mal kann ich nicht hinschmei?en ... das bin ich ihnen allen schuldig. Diesmal muss ich durchhalten ... aber bis zu welchem Punkt?

Ich bin es ihnen allen schuldig. Meinen Eltern, meiner Familie und allen voran meiner Freundin, die immer und zu jeder Zeit bedingungslos f?r mich da ist... nicht immer meiner Meinung ... aber immer auf meiner Seite. Sie hat immer Recht ... ich glaube es ihr nur leider viel zu selten ... auch etwas, das ich vielleicht erst einmal lernen sollte.

Ich bin geschlagen, verwirrt ... gescheitert?

Ich halte durch...!

Danke Schatz.

Ich liebe Dich!




Ihr Klein-Tobi
4.11.05 08:53


Zwischen allen St?hlen

Einen gut gelaunten, unbeschwerten Klein-Tobi gibt es derzeit nur ?u?erst selten. Grund? Ich lasse mich wohl noch immer sehr von meinem neuen Job, den neuen Kollegen und dem daraus resultierenden kompletten 180?-Turn meines momentanen Lebens einnehmen. Alles recht schwierig, diese Umstellung. Auch zuhause sieht man mich seitdem nur noch ?u?erst selten. Eltern, Bruder, Oma ... alle schon lange nicht mehr gesehen. Schon komisch, dabei wohne ich ja offiziell dort. Nein, ich nutze die N?he meines neuen Arbeitsplatzes zur Wohnung meiner Freundin und freue mich dann doch irgendwie ?ber jeden gemeinsamen Abend. Zwiespalt.

Habe ich erw?hnt, dass ein Psychologe wohl derzeit seine helle Freude an mir h?tte? Die vielen unterschiedlichen Eindr?cke und Empfindungen? Aber das gr??te Problem ist und bleibt die permanente Pr?senz der Arbeit. W?hrend ich arbeite, freue ich mich nicht auf den Feierabend sondern hadere mit den beiden Zeigern auf der Uhr und hoffe, dass sie schneller ticken. Habe ich dann Feierabend und mache es mir mit meiner Besten auf dem Sofa gem?tlich - nun, dann bin ich geistig schon im n?chsten Arbeitstag, der unaufhaltsam n?her r?ckt. Schon schlimm, hm? Vielleicht mache ich mich damit selbst kaputt? Nun, vermutlich nicht einmal vielleicht...

Seis drum, die erste Woche als Fachberater ist um, im April war ich an dieser Stelle schon wieder arbeitslos, auf Empfehlung von Freundin und Eltern. Also mal sehen, vielleicht wird es ja doch noch irgendwie. Und am Samstag hab ich frei ... "langes" Wochenende ... und vermutlich werde ich wieder nicht nach Hause fahren ...

Ihr nachdenklicher Klein-Tobi
9.11.05 09:13


Gedanken an einem Freitag morgen

?det es Sie denn nicht an, st?ndig diese deprimiert-melancholisch angehauchten Blogs zu lesen? Nein? Sch?n, hier ist mal wieder einer.

Es ist Freitag. F?r mich ausnahmsweise der letzte Arbeitstag in dieser Woche, denn den Samstag habe ich frei bekommen. Zuvor stellen sich mir aber noch einmal 9 Stunden Arbeit in den Weg. Naja. "Wird schon irgendwie" ist der Gedanke, mit dem ich mich auch heute wieder motiviere. Schlimm genug ist die Tatsache, dass ich im Geiste schon wieder beim Montag angekommen bin und die beiden freien Tage dazwischen als "die sind schneller rum als mir lieb ist" geistig schon v?llig ausblende. Ich glaube, Sie, lieber Leser, tun sich zunehmend schwerer, sich in die Situation und das Denken meiner Person hinein zu versetzen. Kann ich Ihnen nicht einmal ver?beln, ich versteh mich ja manchmal selbst nicht.

Als ich diese Stelle angeboten bekam, habe ich mir selbst gesagt, dass ich mir alle positiven Merkmale - der ?ppige Urlaubsanspruch, ein freier Tag pro Woche, der noble Personalrabatt und die vorl?ufige finanzielle Sorglosigkeit - immer wieder ins Ged?chtnis rufe, wenn ich denke, dass es nicht mehr geht. Nun, sporadisch kam mir eben dieser Gedanke in den letzten Tagen h?ufiger in den Sinn. Und soll ich Ihnen sagen, was daran be?ngstigend ist? Die Tatsache, dass mir in just diesen Momenten all diese positiven Aspekte mal gelinde gesagt am Arsch vorbei gingen. Nein, lieber Leser, ich werde nicht schwach ... ich war es schon immer.

Vermutlich gibt es auf Gottes gr?ner Erde keinen ann?hernd erreichbaren Job, bei dem die aus meiner Sicht angenehmen Seiten ?berwiegen. Vermutlich qu?lt sich fast ein jeder tagt?glich ins B?ro oder in die Arbeit und wird oftmals von dem Gedanken verfolgt, einfach alles hinschmei?en zu wollen. Denn mal ehrlich ... wer von uns steht schon jeden Tag auf und freut sich wie ein Kind, dass er zur Arbeit darf? Genau. Aber dann stelle ich die Folgefrage: was ist akzeptabel? Was geht? Und was ist zuviel des Guten? Arbeite ich um jeden Preis? Lebe ich auf dieser Welt, um zu arbeiten? Eigentlich nicht!

Eigentlich sollte ich arbeiten, um zu leben!

Nur was von beidem tue ich tats?chlich?

Ihr Klein-Tobi
11.11.05 08:04


Viva la Raza!

Schock f?r alle Fans der US-Wrestling-Liga WWE. Am gestrigen Sonntag morgen wurde der US-Wrestler und Publikumsliebling Eddie Guerrero v?llig ?berraschend tot in seinem Hotelzimmer aufgefunden.
Der 38-j?hrige Wrestler hinterl?sst seine Frau Vicky sowie zwei T?chter.

Nur wenige Tage davor trat Eddie noch fit wie eh und je f?r die aktuelle Ausgabe der WWE-Show SmackDown in den Ring, in der n?chsten Show h?tte er ein Match um den Weltschwergewichtstitel bestreiten sollen.

In den aktuellen Aufzeichnungen der beiden WWE-Shows RAW und SmackDown zollen alle WWE-Superstars dem Verstorbenen ihren Tribut. Besonders enge Freunde wie Chris Benoit und Rey Mysterio sowie Eddies Neffe Chavo zeigten sich ergriffen vom Tod des Wrestlers.

Eddie Guerrero hatte sich in der Show seit einigen Monaten zum fiesen Ekelpaket gewandelt und dadurch viele Fans gegen sich gestellt. Erst in den letzten Wochen kehrte Eddie wie man ihn kannte und mochte wieder zur?ck.
In Deutschland werden alle Fans die letzte Show mit Eddie Guerrero am kommenden Donnerstag abend auf Tele 5 zu sehen bekommen. Die SmackDown-Show zu Ehren Eddies folgt am Donnerstag in einer Woche.

Viva la Raza! He lied, he stole, he cheated!
Rest in Peace!
14.11.05 08:06


Ich wei?...

Als wir heute morgen gegen 6 Uhr wieder unsanft vom Wecker aus dem Schlaf gerissen wurden und uns zum Wachwerden die Morgennachrichten ?ber die Flimmerkiste liefen, ereilte uns gleich diese wundersch?ne Meldung. "Eine breite Schneefront ?berquerte heute Nacht Deutschland. In weiten Teilen des Landes ist daher noch immer mit einem Verkehrschaos zu rechnen..."
Beinahe reflexartig reagierte ich mit einem "Muss an uns irgendwie vorbeigegangen sein." Erkl?rung: die wundersch?ne Siemens-Stadt Erlangen liegt theoretisch hoch genug, um mit Schnee versch?ttet zu werden, bekommt aber in der Praxis meist nur eine laue Zuckerschicht ab. Erst wenige Momente sp?ter bin ich auf die glorreiche Idee gekommen, einen Blick durch den Schlitz unseres Fenster-Rollos zu wagen und erst einmal die Lage zu sondieren, bevor ich gro? die Klappe aufrei?e. Ein sch?chternes "Oh-oh" erregte die Aufmerksamkeit meiner Freundin und war die erste Reaktion, als ich die Schneemassen erblickte, die sich da vor der Wohnung immer noch aktiv verbreiteten. Soviel Schnee habe ich in Erlangen schon lange nicht mehr gesehen.

Erfahrungsgem?? ist bei derartigen Schneemassen in Erlangen in meinem 13km entfernten Heimatdorf Land unter!

Ich verabschiede mich mit einem "Gut Schipp!" in diesen Freitag, w?nsche ihnen alle ein sch?nes Wochenende und denke im Geiste an meinen 11-Stunden-Arbeitstag morgen.

Ihr Klein-Tobi
25.11.05 07:35





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