Klein-Tobis Tatsachen
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Spannung und Spannungen ....

Es ist Dienstag, der 4. Juli 2006: Halbfinale der Fussball-WM in Dortmund, Italien gegen Deutschland. Ohne Torsten Frings. Die FIFA hat unseren Mann also trotz strittiger Argumente gesperrt, für ihn auflaufen wird Sebastian Kehl. Die spannende Frage ist, ob das unsere Klinsmänner vor Wut anstachelt oder ob sie jetzt angeschlagen sind. Ich weiß nicht, ob ich dieses Spiel heute abend sehen will.

Vor einigen Minuten habe ich die Partie vom Computer in einem Videospiel simulieren lassen. Deutschland wird in der regulären Spielzeit mit 2:0 gewinnen nach Toren von Lukas Podolski und ... nunja ... Kevin Kuranyi. Sie sehen, ich habe nicht penibel auf alle Details geachtet.
Auch kulinarisch wirft dieser Tag Schwierigkeiten auf. Ich bin Deutscher, ich habe mir ein BILD-Tatoo aufgeklebt und eine Fahne am Auto und ich esse heute Mittag eine deutsche Currywurst. Doch halt, was ist heute abend. Nun, ich muss gestehen, da liegt noch ein Gutschein für eine Gratispizza rum, der alsbald verfällt. Wann, wenn nicht heute? Es tut mir leid, aber vertrauen sie mir, ich werde die Pizza nicht schonen.

Ein Professor einer nicht näher spezifizierten Uni hat derweil anhand historischer Daten und Zahlen und unter Zuhilfenahme komplexer Formeln ausgerechnet, dass die Wahrscheinlichkeit, dass Deutschland Weltmeister wird, bei 59 % liegt. Saubere Quote. Doch es spricht - abseits bizarrer Rechenspiele wie 54 x 74 - 1990 = 2006 - noch einiges für Deutschland. Wir haben in Dortmund noch nie verloren und wir sind in dieser WM ungeschlagen. Doch halt, wir haben bei einer WM noch nie Italien besiegt, wir haben unser letztes Spiel gegen Italien mit einer Blamage verloren. Oh weh, wie soll das enden?

Meiner Meinung nach sollte sich Torsten Frings trotzdem auf das Spielfeld stellen und mitspielen. Würde er sich die Haare schneiden, würde es wohl kein Mensch merken.
Und um noch einmal auf die FIFA zurückzukommen: ich denke, die Sperre von Torsten Frings war eine Entscheidung, die unter politischem Druck gefällt wurde. Immerhin maulten die Argentinier bereits, dass Frau Beckenbauer und Herr Merkel - pardon, andersrum - den netten Schiedsrichter aus dem Viertelfinale geschmiert hätten, damit Deutschland weiterkommt. Blasphemie, was soll der Käse? Von Herrn Beckenbauer erwarte ich solch patriotischen Taten ohnehin nicht. Immerhin sagte er erst vor wenigen Tagen, er könne sich nicht vorstellen, in einem anderen Land als Deutschland zu leben. Interessant, Herr Beckenbauer. Wo war noch gleich ihr Hauptwohnsitz? Österreich, ahja.

Mein Tipp: Wir siegen mit 2:1 nach Verlängerung.

Ihr, Klein-Tobi
4.7.06 10:57
 


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